Zahnzusatzversicherung Test: Die besten Tarife und Versicherer

Die Themen im Überblick

Was sagen Tests aus?

Verbrauchertests wollen uns dabei helfen, uns dort zurecht zu finden, wo wir nicht das Fachwissen haben: Bei elektrischen Zahnbürsten, bei Matratzen, bei der Ernährung und natürlich auch bei Versicherungen wie der Zahnzusatzversicherung. Und wie geht es Ihnen? Suchen Sie gerade die beste Zahnzusatzversicherung? Oder den ultimativen und informativsten Zahnzusatzversicherung Test?

Vor allem die Stiftung Warentest ist unter der Testanbietern sehr bekannt und die Leser vertrauen dem Qualitätsurteil – was allerdings nur bedingt ratsam ist, wie Sie hier nachlesen können. Wir möchten Sie deshalb hier objektiver und unabhängiger informieren. Wir haben die besten Zahnzusatzversicherung für die verschiedenen Interessenten zusammengestellt und bewerten dabei natürlich auch die „Testsieger“ der Stiftung Warentest. Und wir haben auch viele weitere Tests für Sie „getestet“ und sagen, was von Ihnen zu halten ist!

Zahnzusatzversicherung bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 4/2021 der Zeitschrift Finanztest Zahnzusatzversicherungen getestet. Bewertet wurden die Leistungen für Zahnersatz, auf den Prüfstand kamen die Bereiche der Regel­versorgung, der privat zu zahlenden Zahn­ersatz, Inlays und Implantate. Außerdem wurden die jährlichen Höchstgrenzen in den ersten Vertragsjahren, die sog. Zahnstaffel, in die Bewertung einbezogen. Weitere wichtige Leistungsmerkmale wie die Kostenübernahme bei teuren Maßnahmen zum Zahnerhalt, zur Prophylaxe oder auch zur kieferorthopädischen Maßnahmen etwa bei Zahnzusatzversicherungen für Kinder flossen nicht in die Bewertungen ein. Die Stiftung Warentest hat für die Untersuchung drei Kundengruppen gebildet, den „Rundum Sorglos“, den „Gut und günstig“ und den „Kasse genügt“, in die Sie sich als Interessent und Verbraucher selbst einordnen sollen.

Also Test kaufen, lesen und einfach gut versichert sein?

So leicht ist es leider nicht – ganz im Gegenteil. Die Tests der Stiftung Warentest im Bereich der Vorsorge und Versicherungen stoßen immer wieder auf heftige Kritik. Und das aus gutem Grund, wie auch der Test der Zahnversicherung aus der April-Ausgabe der Finanztest zeigt:

So testet die Stiftung Warentest lediglich den Bereich der Leistungen für Zahnersatz. Warum, fragt man sich da? Eine Antwort gibt es darauf leider nicht. Dabei sind die Eigenanteile bei vielen zahnerhaltenden Maßnahmen mittlerweile sehr hoch – etwa bei schmerzfreien Wurzelbehandlungen. Und auch die Prophylaxe ist für viele Patienten beim Zahnarzt mittlerweile wichtig – und ein echter Kostenfaktor, denn die Rechnungen für die Prophylaxe gehen mittlerweile bis zu 200 Euro pro Sitzung. Und auch die Kostenübernahme für kieferorthopädische Maßnahmen ist für nicht wenige Erwachsene und viele Kinder und deren Familien eine kostenspielige Angelegenheit. Sollten die Betroffenen von einer Institution wie der Stiftung Warentest nicht erfahren, dass es Tarife gibt, die diese Mehrkosten tragen – und sollten Interessierte nicht wissen, welche Tarife hier empfehlenswert sind? Zu all diesen wichtigen Themen schweigt sich die Stiftung Warentest aus.

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Verbrauchermagazin Finanztest/ Stiftung Warentest

Und so geht es oberflächlich und wenig hilfreich weiter. 244 Tarife will die Stiftung Warentest untersucht haben, getestet – 91 sollen davon sehr gut gewesen sein, gut ein Dutzend bekommt sogar die Bestnote von 0,5. Wow, ein Haufen voller Top-Tarife, der aber vor allem eine Frage bei Ihnen aufwerfen dürfte: Welchen nehme ich denn jetzt? Sind alle 91 gut für mich? Oder nur mit der Top-Note? Tatsache ist: Es gibt an die 50 Merkmale und Kriterien, die Zahnzusatzversicherungen unterscheiden. Die Stiftung Warentest untersucht nur einen Bruchteil davon, wichtige Unterscheidungskriterien werden weggelassen und trotzdem bekommen 91 Tarife das werbewirksame Siegel mit einer sehr guten Note.

Um das zu verstehen, muss man sich das Geschäftsmodell der Stiftung Warentest anschauen (also das, was über die Steuergelder und die Verkaufserlöse der Hefte und Online-Angebote hinausgeht): Die Stiftung Warentest lizensiert die Testergebnisse an die Versicherungswirtschaft oder wie man es volkstümlicher ausdrückt: Sie verkauft Siegel. Diese Siegel sind für die Versicherer eine Lizenz zum Geld drucken, denn die Verbraucher vertrauen der Stiftung Warentest: Was gut ist, kann ich bedenkenlos kaufen. Kein Wunder, dass Versicherer bis zu 30.000 Euro (!!) auf den Tisch legen, um die Siegel nutzen zu können. Und jetzt versetzen wir uns mal einen Moment in die Lage desjenigen, der bei der Stiftung für die Kohle zuständig ist: Jetzt könnte man hart testen und hätte drei Testsieger, denen man ein Siegel verkaufen kann. Oder man testet etwas flexibler und hat 91 Testsieger. Die Entscheidung würde mir persönlich wohl nicht schwerfallen.

Tatsache ist: Die Testerei der Stiftung Warentest ist albern und nichtssagend. Es fehlen wichtige Kriterien, die den Unterschied zwischen den wirklich sehr guten und den normalen Zahnzusatzversicherungen ausmachen. Es wird nicht erwähnt, wie wichtig der Zahnstatus für den Versicherungsschutz ist und wie z.B. fehlende Zähne die Wahl der Zahnversicherung beeinflussen. Vor allem aber wird mit keinem Wort erwähnt, wie wichtig Sie bei der Auswahl der Zahnzusatzversicherung sind: Ihre Wünsche an eine Absicherung, Ihre Vorstellungen, Ihr Budget, Ihre Möglichkeiten, Ihr Zahnstatus. Das alles kann ein Test niemals abbilden – ein so oberflächlicher wie der Stiftung Warentest erst recht nicht.


Die beste Zahnzusatzversicherung

blank Die Bayerische Zahn Prestige Plus
blank SDK Zahn 100 (ZP 1)
blank DA Direkt Premium Plus
blank DFV Deutsche Familienversicherung Zahnschutz Exklusiv 100
Anbieter Array Array Array Array
Tarif
Monatsbeitrag 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Note
1,0 (sehr gut)
1,1 (sehr gut)
1,0 (sehr gut)
1,0 (sehr gut)
optidentax
100%
98%
98%
98%
 
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Tarif
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Note
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Tarif
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Note
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98%
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Note
1,0 (sehr gut)
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Gesamtnote aus Qualität der Bedingungen und optidentax. Mehr Infos hier.
Durchschnittliche Erstattung aus 30 Leistungsmerkmalen. Mehr Infos hier.

Stiftung Warentest: Wie aussagekräftig sind die Ergebnisse?

Die Test-Ergebnisse der Stiftung Warentest sehen sich immer wieder starker Kritik ausgesetzt – am Test-Modus und der Test-Anordnung ändert sich aber leider nichts. Viele Experten vermuten, dass das auch mit dem Vermarktungskonzept der Stiftung Warentest zusammenhängt: Die Testergebnisse werden in Form von Siegeln an die Versicherungswirtschaft lizensiert. Und natürlich hat kein Versicherer Interesse daran, ein Siegel zu kaufen, wenn sein Produkt lediglich ausreichend ist. Der Hintergrund: Die Lizenzen können bis zu 30.000 Euro kosten – Geld, dass die Versicherer nur mit einem gut getesteten Produkt wieder reinholen können. Und so ist die Liste von Kritikpunkten lang …

Zahnzusatzversicherung Test: Die Kritikpunkte

Getestet wird nur die Versicherung von Zahnersatz
Das spiegelt weder die Tarife am Markt noch die Kundenwünsche wieder. Die Kunden wünschen auch in der Regel Leistungen für Zahnerhalt und Prophylaxe.

Keine Differenzierungen und keine Test-Logik
Der Tarif Mehr Zahn 100 der Barmenia wird mit der gleichen Note bewertet wie der Tarif Mehr Zahn 100 mit dem Baustein Mehr ZahnVorsorge Bonus. Und das, obwohl die etwas teurere zweite Variante deutlich mehr Leistungen bietet. Eine sinnvolle Erklärung dafür findet kein Leser des Tests.

Zahnstaffel nicht bewertet
Die Zahnzusatzversicherungen beschränken die Leistungen in den ersten Vertragsjahren deutlich – allerdings leisten manche in den ersten 4 Jahren bis zu 8.100 Euro, während andere maximal lediglich 3.200 Euro tragen. Manchen beschränken die Leistungen für drei Jahre, andere für bis zu fünf Jahre. Das sind natürlich wichtige Informationen und Entscheidungskriterien, in die Bewertung der Stiftung Warentest fließen sie aber nicht ein. Warum eigentlich nicht?

Annahmerichtlinien
Je nach Zahnzusatzversicherung und Tarif können große Hürden vor dem Vertragsschluss stehen – vielleicht auch bei den Testsiegertarifen, die Sie dann vielleicht gar nicht abschließen können. Das kann fehlende Zähne betreffen, vergangene Behandlungen, Knirschschienen oder Fehlstände im Kiefer. Natürlich sind diese Hürden entscheidend bei der Wahl der passenden Zahnzusatzversicherung. Leider aber nicht für die Stiftung Warentest.

Mitversicherung fehlender Zähne
Fehlende Zähne spielen in der Praxis eine entscheidende Rolle, wenn Sie eine Zahnzusatzversicherung suchen. Wie viele Zähne fehlen? Soll der Lückenschluss mitversichert werden? Gibt es bereits angeratene Behandlungen? Viele der sog. Testsieger würden zwei fehlende Zähne gar nicht versichern, manche würden die Zahnstaffel wegen der fehlenden Zähne deutlich einschränken und in den ersten Jahren kaum eine aufwändigere Behandlung zahlen – auch wenn es um ganz andere Zähne geht. Und manche würden schlicht deutlich teurer werden als im Test ausgewiesen. Interessiert Sie das? Wahrschein, wenn Sie eine Lücke haben, die Sie schließen. Die Stiftung Warentest erwähnt das aber mit keinem Wort!

Wartezeiten führen zur Abwertung
Warum? Gerade an diesem Punkt zeigt sich, wie wenig die Tester von Finanztest und der Stiftung Warentest sich im Markt der Zahnzusatzversicherungen auskennen. Die Wartezeit als Kriterium spielt heute kaum eine Rolle, weil sie zur Steuerung gar nicht mehr erforderlich ist – die Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit ist der Normalfall. Wer heute eine Zahnzusatzversicherung abschließt und nach ein paar Wochen bereits beim Zahnarzt auf dem Stuhl sitzt und vier Implantate braucht, der wird sich fragen (lassen) müssen, ob die Behandlung nicht bereits angeraten war, bevor der Vertrag abgeschlossen wurde. Solche Behandlungen sind bis auf wenige versicherbare Sonderfälle nämlich ausgeschlossen. Auf eine Wartezeit kommt es dabei in den seltensten Fällen an. Zudem greift gerade im ersten Jahr meist eine massive Summenbeschränkung – es stehen meist kaum mehr als 1.000 oder 1.500 Euro zur Verfügung, um z. B. Zahnersatz machen zu lassen. Das „wirkt“ deutlich besser als jede Wartezeit.

Gewichtung der Testnote
Klar, Tests sind abstrakt. Das gilt nicht nur für die Stiftung Warentest. Aber die große Vertrauenstellung, die die Stiftung Warentest bei Verbrauchern hat, bringt den einen oder anderen dazu, gezielt einen Testsieger abzuschließen. Allerdings werden die Testkriterien der Stiftung Warentest nur selten ihren Vorstellungen entsprechen. Sie kaufen also eine Zahnzusatzversicherung, die in vielen Fällen gar nicht zu Ihnen passt.

Die besten Zahnzusatzversicherungen für Zahnersatz

blank Barmenia MehrZahn 100
blank Hallesche dent ZE 100
blank Concordia ZT
blank Allianz Private Krankenversicherung ZahnBest
Anbieter Array Array Array Array
Tarif
Monatsbeitrag 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Note
3,0 (befriedigend)
3,0 (befriedigend)
3,2 (befriedigend)
3,0 (befriedigend)
optidentax
53%
47%
39%
48%
 
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Anbieter Array
Tarif
Monatsbeitrag 0,00 €
Note
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Tarif
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Note
3,0 (befriedigend)
optidentax
47%
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Tarif
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Note
3,2 (befriedigend)
optidentax
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Tarif
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Note
3,0 (befriedigend)
optidentax
48%
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bei mindestens 5 Jahren nachgewiesener Vorsorge
bei mindestens 5 Jahren nachgewiesener Vorsorge
bei mindestens 5 Jahren nachgewiesener Vorsorge
bei mindestens 5 Jahren nachgewiesener Vorsorge
bei mindestens 5 Jahren nachgewiesener Vorsorge
bei mindestens 5 Jahren nachgewiesener Vorsorge
bei mindestens 5 Jahren nachgewiesener Vorsorge
bei mindestens 5 Jahren nachgewiesener Vorsorge
bei mindestens 5 Jahren nachgewiesener Vorsorge
bei mindestens 5 Jahren nachgewiesener Vorsorge
Gesamtnote aus Qualität der Bedingungen und optidentax. Mehr Infos hier.
Durchschnittliche Erstattung aus 30 Leistungsmerkmalen. Mehr Infos hier.

Wie wir Zahnzusatzversicherungen testen

Unsere Gesamtnote besteht aus zwei Bausteinen: Wir bewerten die Verbraucherfreundlichkeit der Vertragsbedingungen und die Höhe der Erstattungen im optidentax.

optidentax

Wir möchten Zahnzusatzversicherungen für Sie transparent und vergleichbar machen – und dabei hilft der optidentax. Er bewertet die Erstattungssätze der Zahnzusatzversicherungen bei unterschiedlichen Leistungen. Der Hintergrund: Leistet ein Versicherer grundsätzlich für die Versorgung mit Zahnersatz, ist für Sie als Versichertem ja vor allem wichtig, wie hoch die Erstattung tatsächlich ist. Bekommen Sie 30 Prozent der Kosten erstattet, 50, 70 oder gar 100 Prozent und damit die vollen Kosten? Wir haben mehr als 30 Leistungsmerkmale ausgewählt und die Erstattungssätze bewertet. Teure Behandlungen wie z. B. die Implantatversorgung fließen dabei stärker in die Bewertung ein als günstige und damit nicht so entscheidungsrelevante wie z. B. Wurzelspitzenbehandlungen. Aus der Analyse ergibt sich der optidentax – je näher der Wert an die 100 Prozent heranreicht, umso größer sind die Leistungen über alle ausgesuchten Leistungsmerkmale hinweg.

Vertragsbedingungen

Diese Merkmale fließen besonders stark in die Bewertung ein und machen zusammen rund 50 Prozent der Gesamtbewertung aus:

  • Implantate
  • Knochenaufbau Implantate
  • Inlays
  • Kronen/ Brücken/ Prothesen
  • Keramikverblendungen
  • Kunststoffüllungen
  • Professionelle Zahnreinigung

Diese Werte fließen einfach und abgestuft in die Bewertung ein und machen ebenfalls rund 50 Prozent des optidentax aus:

  • Regelversorgung
  • Parodontalbehandlung mit/ohne Vorleistung GKV
  • Wurzelbehandlung mit/ohne Vorleistung GKV
  • Fissurenversiegelung
  • Fluoridierung
  • Kariesrisikodiagnostik
  • Mundhygienestatus
  • Vollnarkose bei Behandlungen
  • Akupunktur zur Schmerzlinderung
  • Hypnose zur Schmerzlinderung
  • Behandlungen mit OP-Mikroskop
  • VECTOR-Technologie (Ultraschallverfahren)
  • Photoaktivierte Chemotherapie (PACT)
  • Bakterienanalysen und DNA-Tests
  • DROS-Schienen
  • Erstattung für CEREC
  • Laserbehandlungen
  • Digitale Volumentomographie
  • Knirscher- und Aufbissschienen
  • Mitversicherung fehlender Zähne
  • Wartezeiten
  • Zahnstaffel

Aus den beiden Bewertungsbereichen – Erstattungen und Verbraucherfreundlichkeit der Bedingungen – wird die Gesamtnote berechnet und auf der Seite ausgegeben. In die Berechnung fließt zu 75 Prozent die Qualität des Bedingungswerkes ein und zu 25 Prozent der optidentax.


Gute und günstige Tarife

blank Barmenia MehrZahn 80 mit ZahnVorsorge Bonus
blank Die Bayerische Zahn Smart
blank Münchener Verein ZahnGesund75+
blank SDK Zahn 70 (ZP 7)
Anbieter Array Array Array Array
Tarif
Monatsbeitrag 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Note
1,2 (sehr gut)
1,3 (sehr gut)
1,4 (sehr gut)
1,3 (sehr gut)
optidentax
87%
78%
82%
75%
 
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Anbieter Array
Tarif
Monatsbeitrag 0,00 €
Note
1,2 (sehr gut)
optidentax
87%
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Tarif
Monatsbeitrag 0,00 €
Note
1,3 (sehr gut)
optidentax
78%
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Anbieter Array
Tarif
Monatsbeitrag 0,00 €
Note
1,4 (sehr gut)
optidentax
82%
Abschluss/Angebot
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Anbieter Array
Tarif
Monatsbeitrag 0,00 €
Note
1,3 (sehr gut)
optidentax
75%
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75 bis 80%, je nach Bonusheft
75 bis 100 %, je nach Vorleistung GKV
75 bis 80%, je nach Bonusheft
nicht bei kieferorthopädischer Behandlung
nicht bei kieferorthopädischer Behandlung
75 bis 80%, je nach Bonusheft
75 bis 100 %, je nach Vorleistung GKV
75 bis 80%, je nach Bonusheft
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Durchschnittliche Erstattung aus 30 Leistungsmerkmalen. Mehr Infos hier.

Warum ein Testsieger nicht automatisch die beste Zahnzusatzversicherung für Sie sein muss

Die Deutsche Familienversicherung (DFV) mit dem Zahnschutz Exklusiv ist einer der Testsieger der Stiftung Warentest. Fraglos ein hervorragender Tarif. Aber auch für Sie? Stellen wir uns vor, Sie wollen als 25-Jähriger zu 100 Prozent abgesichert sein, wenn Ihnen ein Zahn ausfällt. Zwar hat der Zahnarzt noch keinen Behandlungsbedarf festgestellt, aber Sie wollen exzellenten Schutz. Den bekommen Sie bei der DFV für 24 Euro im Monat. Allerdings gibt es den Schutz bei der Barmenia auch für 9,50 Euro, wenn es Ihnen wirklich nur um die Absicherung von Zahnersatz zu 100 Prozent geht. Natürlich bietet die DFV für 24 Euro auch eine Kostenübernahme bei Zahnbehandlungen und Prophylaxe, aber wenn Ihnen das gar nicht wichtig ist, zahlen Sie bei der DFV zu viel Geld.

Ein anderes Beispiel: Die DA Direkt ist im Tarif Zahnschutz Premium Plus ebenfalls Testsieger mit einer Kostenübernahme von 100 Prozent. Nun fehlt Ihnen allerdings ein Zahn – wie praktisch, denken Sie sich, dass die DA Direkt danach gar nicht im Antrag fragt. Tatsache ist: Der fehlende Zahn kann bei diesem Tarif nicht mitversichert werden. Wollen oder müssen Sie die Lücke später schließen, bleiben Sie trotz Testsieger-Tarif auf den Kosten zu 100 Prozent selbst sitzen. Naja, dann geht ich zur Bayerischen, ist Ihr nächster Impuls. Die scheinen ja auch eine Zahnzusatzversicherung bei fehlenden Zähnen anzubieten und versichern ja einen fehlenden Zahn mit im Testsieger-Tarif Zahn Prestige Plus. Leider stellt sich später heraus, dass der Zahnarzt bereits eine Behandlung in der Patientenakte angeraten hatte. Und damit wird die Bayerische die Kostenübernahme beim Lückenschluss garantiert ablehnen. Dabei hätte die SDK im Tarif Zahn 100 (ZP1) sogar die Kosten für den Lückenschluss übernommen, denn sie leistet in bestimmten Konstellationen eben auch bei angeratenen Behandlungen. Schade, dass das Testergebnis das nicht verraten hat.

Die beiden Beispiele zeigen, dass Testsieger eine gute Wahl sein können. Vielleicht greifen Sie damit aber auch völlig daneben, weil der Testsieger eine hervorragende Zahnzusatzversicherung ist. Nur eben nicht für Ihre Bedürfnisse. Mit unserer Beratung erhalten Sie den Tarif, der für Sie der Testsieger ist. das versprechen wir von optidenta Ihnen!


Die beste Zahnzusatzversicherung für Kinder

blank Signal Iduna Zahn Top Pur
blank R+V Premium (Z1U)
blank DA Direkt Premium Plus
blank UKV Zahn Privat Premium
Anbieter Array Array Array Array
Tarif
Monatsbeitrag 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Note
1,5 (sehr gut)
3,0 (befriedigend)
1,0 (sehr gut)
1,3 (sehr gut)
optidentax
84%
48%
98%
86%
 
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Anbieter Array
Tarif
Monatsbeitrag 0,00 €
Note
1,5 (sehr gut)
optidentax
84%
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Anbieter Array
Tarif
Monatsbeitrag 0,00 €
Note
3,0 (befriedigend)
optidentax
48%
Abschluss/Angebot
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Anbieter Array
Tarif
Monatsbeitrag 0,00 €
Note
1,0 (sehr gut)
optidentax
98%
Abschluss/Angebot
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Anbieter Array
Tarif
Monatsbeitrag 0,00 €
Note
1,3 (sehr gut)
optidentax
86%
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Gesamtnote aus Qualität der Bedingungen und optidentax. Mehr Infos hier.
Durchschnittliche Erstattung aus 30 Leistungsmerkmalen. Mehr Infos hier.

Mehr Tests zur Zahnzusatzversicherung

Tests zur Zahnzusatzversicherung gibt es viele, mal mehr, mal weniger hilfreich. Wir haben die Tests der letzten Monaten und Jahre zusammengefasst.

DFSI/ Fokus Money (Heft 23/21)

Für den Test fragten die Experten des Deutschen Finanz-Service Instituts (DFSI) im Auftrag von Focus Money bei rund 45 privaten Krankenversicherern Daten zu Zahnzusatztarifen für Zahnersatzleistungen ab. 96 Tarife mit und ohne Altersrückstellungen konnten auf der Datenbasis bewertet werden, dabei wurden nur Tarife untersucht, die für Zahnersatz und Zahnbehandlung leisten. In der Untersuchung wurde bei mehreren Tarifen immer der leistungsstärkste berücksichtigt.

Was wird getestet?

Es wurden 21 Merkmale berücksichtigt, die die allgemeinen Vertragsbedingungen bewerten. Dazu kamen 37 Merkmale, die den Schutz im Detail untersuchen. Dazu wurde der Beitrag für verschiedene Altersstufen ermittelt und im Marktvergleich bewertet.

Wer ist Testsieger?

Bei den Tarifen mit Beitragssteigerungen in verschiedenen Altersstufen gab es sieben Tarife, die hervorragend abgeschnitten haben und damit Testsieger sind. Es sind die Tarife der Allianz (DentalBest), der Barmenia (Mehr Zahn 100 mit Mehr ZahnVorsorge Bonus), der Deutschen Familienversicherung (ZahnSchutz Exklusiv), des Münchener Verein (Tarifkombination aus den Bausteinen 571,572,573,574), die Nürnberger (Z100), die SDK (Zahn1 00) sowie die Württembergische (ZE90 und ZB).

Bei den mit Altersrückstellungen konzipierten Verträgen hatten im Test fünf Tarife von Allianz (ZahnBest und ZahnFit), Alte Oldenburger (ZE 80 und ZB 90), ARAG (DentPro Z 100), Envivas (ZahnFlex XL) und R+V (ZahnPremium mit ZahnVorsorge) die Nase vorn

Ist der Test hilfreich?

Er spiegelt sehr gut den Markt der qualitativ hochwertigen Zahnzusatzversicherungen wieder. Detailergebnisse zum Testergebnis mit einer Übersicht, welche Tarife wo ihre Stärken haben, sucht man leider vergebens. Deshalb ist der Test der Zahnzusatzversicherung von Focus Money für den ersten Überblick nicht schlecht, kann aber eine individuelle Tarifauswahl und -beratung nicht ersetzen.


Morgen und Morgen (August 2021)

Untersucht wurden von dem Analysehaus Morgen und Morgen insgesamt 40 Anbieter mit 206 Tarife und Tarifkombinationen. Bewertet werden die Tarife von fünf Sternen (Ausgezeichnet) bis zu einem Stern (Sehr schwach).

Was wird getestet?

Bewertet werden ausschließlich die Bedingungen, zugrundegelegt werden für die Analyse 27 Leistungsfragen. Um als Top-Tarif mit fünf Sternen ausgezeichnet zu werden, müssen folgende Voraussetzungen mindestens erfüllt sein:

  • Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht
  • privatärztliche Vergütungsanteile erstattungsfähig
  • Kosten für Implanate werden erstattet
  • Leistungen für Inlays sind erstattungsfähig
  • Es wird auch über die Regelhöchstsätze (2,3-fach) der GOZ geleistet
  • Es gibt keine unüblichen Einschränkungen

Wer ist Testsieger?

Einen Testsieger kann man bei Morgen und Morgen nicht wirklich ausmachen, denn von den 206 Bewerteten Tarifen haben 105 und damit knapp die Hälfte die Top-Note mit fünf Sternen erhalten. 39 weitere haben vier Sterne bekommen, 40 drei Sterne. Lediglich 22 Tarife und Tarifkombinationen liegen im schwachen Bereich.

Ist der Test hilfreich?

Eher weniger, denn mehr als die Hälfte der Tarife zählt zu den Top-Tarifen – dazu gehören Tarife mit 50 Prozent Erstattung ebenso wie solche mit 100 Prozent Erstattung, leistungsstarke Tarife ebenso wie unserer Bewertung nach eher durchschnittliche Tarife. Eine Orientierung wird der Test vielleicht eher den Beratern geben, die weitere individuelle Kriterien und Erfahrungswerte in die Waagschale werden können.


Finanztip (Mai 2021)

Das Verbraucherportal Finanztip hat – nicht zuletzt durch die Mitarbeit des ehemaligen Stiftung Warentest-Chefredakteurs Hermann-Josef Tenhagen – eine große Fangemeinde bei Geld-Themen. Das Thema Zahnzusatzversicherung haben sich die Finanztip-Redakteure im Mai 2021 vorgenommen. Dabei wurden 50 Tarife „angeschaut“, die von der Zeitschrift „Finanztest“ und dem Analysehaus Franke & Bornberg als sehr leistungsstark beurteilt wurden. Von den leistungsstärksten Tarifen wiederum haben die Finanztip-Vergleicher sich die Tarife vorgenommen, die einen günstigen Durchschnittsbeitrag haben – erneut auf Basis der Finanztest-Untersuchung. Dabei blieben neun Tarife übrig, die dann nach einem Kriterienkatalog bewertet wurden.

Was wird getestet?

Einen eigenen Test-Beitrag liefert Finanztip nicht. Es werden lediglich die Ergebnisse der Stiftung Warentest und von Franke und Bornberg noch einmal zusammengefasst und nach einem Kriterienkatalog bewertet, der ja bereits mit vergleichbaren Kriterien in der Ausgangsbewertung von Finanztest und Franke und Bornberg angewendet wurde. Also klassisch „doppelt gemoppelt“ – was das soll, weiß keiner.

Wer ist Testsieger?

Finanztip gibt Empfehlungen ab und rät zum Abschluss der Tarife ZZ Pro90 der Huk und Huk 24, Generali Plan Z1, Ottonova Zahn 85 und Hallesche Megadent. 

Ist der Test hilfreich?

Nicht wirklich. Die Redaktion wertet Testergebnisse anderer Institutionen aus und legt sie einer Vorauswahl zugrunde, die dann über den Preis eingeschränkt wird. Diese Tarife werden dann einem Test-Schema unterworfen, das sich in Teilen mit dem deckt, was ja bereits Gegenstand der Untersuchung von Finanztest und Franke und Bornberg war, bei denen die Test-Ergebnisse abgeschrieben wurden. Schade um die Zeit, die man mit dem Lesen verbringt.